Damit eine gemeinsame Sprache gesprochen wird, zuerst einmal einige Definitionen:


Betriebsstörung

Unter Betriebsstörung wird der Ausfall

  • von aktiven oder passiven Komponenten
  • von Rechentechnik oder
  • der verwendeten Infrastruktur

verstanden.

Durch gezielte Massnahmen wird versucht, diese Betriebsstörungen innerhalb einer bestimmten Zeit zu beheben und zum Normalbetrieb zurückzukehren.

Notfall

Ein Notfall tritt immer dann ein, wenn innerhalb einer fest definierten Zeit eine Wiederherstellung der Verfügbarkeit nicht gegeben ist und daraus ein Schaden eintritt.

Katastrophe

Eine Katastrophe im Verständnis dieses Dokumentes ist ein plötzlich von innen oder aussen auf die Datenverarbeitungseinrichtungen einwirkendes Ereignis, das zu einem sofortigen Verlust der Verfügbarkeit führt.

Die Erfahrung zeigt, dass das, wasjeden Tag passieren kann, meistens nicht geregelt ist. Es bleibt somit meist dem Zufall überlassen, wer, wann eine Betriebsstörung feststellt und welche Massnahmen eingeleitet werden. Natürlich kann daraus auch ein definierter Prozess werden, der durch folgende Schritte gekennzeichnet ist.

Es beginnt mit grundlegenden Überlegungen zur Notfallvorsorge Aus diesen resultiert eine Verfeinerung mit einem Notfallkonzept. Als Endergebnis steht dann dann Notfallhandbuch mit festgelegten Unterbrechungsszenarien und dem Eskalationsverfahren.

Profitieren Sie bei der Erstellung Ihres Notfallhandbuchs von meinen Erfahrungen.

Zu Recht fragen Sie sich jetzt, was ist mit der Katastrophe?

Ein Katastrophenhandbuch im Sinne der oben genannten Definition kann zum grössten Teil aus dem Notfallhandbuch abgeleitet werden. Die notwendige Vorarbeit ist immer das Notfallhandbuch!